Andrea Asch

Wir unterstützen Andrea bei ihrer Kandidatur für die Landesliste zur kommenden Landtagswahl: 

Bild_Andrea_Asch

Steckbrief: Andrea Asch

Geburtstag: 08.11.1959
Wohnort: Köln
Beruf: Dipl. Psychologin
Politische Mandate: Landtagsabgeordnete

 

 


Andrea persönlich:
  Vor allem bin ich ein Familienmensch, auch wenn meine Familie ziemlich oft, auch abends und am Wochenende auf mich verzichten muss. Dabei zählen nicht nur mein Mann und meine drei Kinder zu meinem Familienkreis. Auch zu meinen Geschwistern samt Anhang und meiner Mama habe ich viel Kontakt. Große Familientreffen sind für mich sogar noch schöner als Parteitage 🙂

Neben meiner politischen Arbeit bin ich Vorsitzende des wunderbaren inklusiven Kulturfestivals „Sommerblut“, singe in einem Gospelchor (leider unregelmäßig), wandere und jogge gerne und feier ausgiebig und leidenschaftlich Karneval.


Unsere Fragen an Andrea

Frage: Du bist seit 1986 bei den Grünen. Was hat dich motiviert grüne Politik zu machen?

„Mit 16 Jahren war ich das erste Mal auf einer Anti-Atom Demo, habe mich mit Sitzblockaden vor Atomwaffenlagern und vielen Demonstrationen in der Friedensbewegung engagiert. Später kam die Frauenbewegung dazu, in der ich aktiv mitgearbeitet habe. Die Grünen sind die Partei, die die Ziele und Ideale dieser Bewegungen vertreten. Deshalb bin ich zu den Grünen gekommen. Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen, soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und Teilhabe für alle, das sind unsere Ziele und dafür setze ich mich mit Leidenschaft und Energie ein.“

Frage: Wo liegt heute dein politischer Schwerpunkt und warum?

„Meine Schwerpunkte im Landtag sind die Kinderpolitik und die Eine Welt-Politik.

Kinderpolitik ist Zukunftspolitik und ich bin sehr froh diesen Bereich in der Landtagsfraktion gestalten zu dürfen. Jedes Kind hat das Recht auf optimale Bedingungen für seine Entwicklung und die Entfaltung seiner Persönlichkeit. Kindheit kann man nicht nachholen. Deshalb müssen wir dafür sorgen, Kindern die bestmöglichen Chancen zu geben. Kitas sind die ersten Bildungsorte für Kinder. Sie bestmöglich aufzustellen, ausreichende und qualitativ hochwertige Plätze  zu schaffen ist eine wesentliche Kompetenz der Landespolitik. Diese Aufgabe erfordert regelmäßige Kooperation mit den Kommunen, den Trägern, Wohlfahrtsverbänden, Eltern und BeschäftigtenvertreterInnen. Hier kann ich das Wissen, die Erfahrungen und Vernetzung aus meiner langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit und der Zeit im Landtag sehr gut nutzen.

Eine –Welt Politik: Global denken – lokal handeln, das ist heute wichtiger denn je. Wenn wir mit unseren Exporten die Märkte in Afrika kaputtmachen und das Futter für unseren Fleischkonsum auf Feldern der armen Entwicklung-und Schwellenländer anbauen, sind wir mitverantwortlich für Armut, Hunger und Flucht. Deshalb ist es so wichtig, dass alle Ebenen – Bund, Land und Kommunen ihre globale Verantwortung wahrnehmen. Als Sprecherin für Eine-Welt-Politik, setze ich mich dafür ein, dass der faire Handel gefördert wird und Produkte aus ausbeuterischer Arbeit in NRW keinen Absatzmarkt finden. Und ich kämpfe dafür, keinem Abkommen zuzustimmen, das arme Länder vom Weltmarkt ausschließt. Auch deshalb müssen wir TTIP verhindern!“

Frage: Du bist seit 2005 Abgeordnete im Landtag NRW. Auf welche Erfolge der vergangenen Wahlperiode blickst du besonders gerne zurück?

„Der größte Erfolg ist, dass wir die Kitas, die vom Ex-CDU-Familienminister Laschet völlig ausgeblutet wurden, neu gestärkt haben. Wir haben mit Rot –Grün in einer beispiellosen Aufholjagd die Anzahl der Plätze für die Unterdreijährigen verdoppelt und den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für die Kleinen sichergestellt. Stolz bin ich darauf, dass wir parallel dazu in die Qualität der Einrichtungen  investiert haben. Das war unser grünes Projekt, das ich mit Beharrlichkeit gegenüber dem Koalitionspartner durchgesetzt habe: so wurden die Personalschlüssel verbessert und für benachteiligte Kinder durch die Plus Kitas mehr Bildungsgerechtigkeit geschaffen.

Im Eine -Welt Bereich haben wir auf unsere grüne Initiative hin als erstes Bundesland die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs) beschlossen. Wir haben uns verpflichtet unsere globale Verantwortung wahrzunehmen und das gesamte Regierungshandeln an den Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten.“