Berivan Aymaz

Wir unterstützen Berivan bei ihrer Kandidatur für die Landesliste zur kommenden Landtagswahl: 

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Steckbrief: Berivan Aymaz

Geburtstag: 05. Juli 1972
Wohnort: Köln
Beruf: Sprach und Kulturmittlerin, Übersetzerin und Moderatorin
Politische Mandate: Mitglied im Rat der Stadt Köln

 

 


Berivan persönlich:
 Ich bin verliebt in gutes Essen und gemütliche Cafés und da hat die wunderbare Stadt Köln viel zu bieten. Und sehr gerne nutze ich jede Gelegenheit, um mit Freund*innen – auch aus dem Nicht-Grünen-Kontext zusammen zukommen. An Sonntagen liebe ich es, mit meiner Familie türkisch/kurdisch/deutsch zu brunchen.

 


Unsere Fragen an Berivan

Frage: Du bist seit 2009 bei den Grünen. Was hat dich motiviert grüne Politik zu machen?

„Ich komme aus der internationalen Menschenrechtsarbeit und habe bereits seit den Anfängen der 19990er Jahre in Menschenrechts- und Migrant*innenorganisationen ehrenamtlich wie auch hauptamtlich gearbeitet , sei es bei TÜDAY- dem Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland, Recherche International oder als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände und als Projektleiterin für das Zentrum für Kurdische Studien in Bonn. Dabei waren die Grünen als eine Partei, der Menschen – und Minderheitenrechte, als eine Partei für für Gleichheit und Vielfalt für mich stets starke Ansprech- und Bündnispartner. Schließlich ist aus dieser langjährigen Zusammenarbeit dann auch meine Entscheidung gewachsen, meine Erfahrungen und Themen durch aktive Mitarbeit in die Grünen einzubringen. Auch heute bin ich davon überzeugt, dass es für die Gestaltung einer bunten, solidarischen und emanzipatorischen Gesellschaft gerade auf uns Grüne ankommt.“

Frage: Du möchtest zum ersten Mal Abgeordnete*r im Landtag NRW werden. Welche grünen Ziele möchtest du verwirklichen?

„NRW kann auf eine lange Geschichte von Zuwanderung und Integration zurückblicken. Wir wissen, dass Zuwanderung eine Chance sein kann, wenn wir sie gemeinsam gestalten und ganzheitlich denken – im Sinne ihrer Potenziale für die gesamte sich verändernde Gesellschaft. Mit der Aufnahme von Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut bei uns Schutz suchen, stehen wir heute vor neuen Herausforderungen – sei es bei der Unterbringung, der sozialen Betreuung oder der Integration in Bildung, Arbeit und Gesellschaft. Ich möchte meine langjährigen Erfahrungen aus der Migration-und Menschenrechtsarbeit, meine landesweiten Vernetzungen in die unterschiedlichen Communities und ihre Organisationen, sowie meine Erfahrungen aus der Kommunalpolitik für eine moderne Einwanderungspolitik in NRW einbringen. Für mich ist die Gestaltung unserer Gesellschaft als eine bunte, offene und emanzipatorische Gesellschaft nicht nur ein Politikfeld, sie ist ein ganz persönliches Anliegen. Dieses Anliegen möchte ich in NRW mit meiner ganzen Leidenschaft verwirklichen.“

Frage: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

„10 Jahre sind eine lange Zeit. Ich hoffe, dass ich dann noch das machen kann, wofür ich ja jetzt auch antrete: Grüne Politik in NRW gestalten!“