Jonas Paul

Wir unterstützen Jonas bei seiner Kandidatur für die Landesliste zur kommenden Landtagswahl: 

bild_jonas_paulSteckbrief: Jonas Paul

Geburtstag: 20.05.1979
Wohnort:  Aachen
Beruf: : Politikwissenschaftler M.A., Mitarbeiter der Kommunalen Koordinierung
Politische Mandate: Mitglied im Rat der Stadt Aachen, Schriftführer im Bezirksverband Mittelrhein

 

 

Jonas persönlich:  Verheiratet, eine Tochter (4 Jahre) und einen Sohn (7 Monate). Meine große Liebe, neben meiner Familie, ist mein Fahrrad, ohne das ich völlig aufgeschmissen bin. In meiner knappen Freizeit bestelle ich gemeinsam mit meinen Eltern eine gepachtete Ackerparzelle auf einem Biobauernhof und gehe in der nahen Eifel oder dem Hohen Venn wandern. Im Winter steige ich auch gerne auf Langlaufski um. Als Kind des Dreiländerecks zieht es mich auch regelmäßig in die benachbarten Niederlanden oder Belgien

 

Unsere Fragen an Jonas

Frage: Du möchtest zum ersten Mal Abgeordneter im Landtag NRW werden. Welche grünen Ziele möchtest du verwirklichen?

„Ich möchte, dass unser Land allen Menschen gleiche Chancen und soziale Gerechtigkeit bietet. Ich will, dass NRW ein offenes und freies Land bleibt, in dem man gerne lebt und das unseren Kindern eine Zukunft.

Ich will, dass die Kommunen in unserem Land wieder Handlungsfähig werden. Dazu brauchen wir eine gerechte Verteilung von Kosten, Lasten und Pflichten. Das kann aber nur gemeinsam mit dem Bund gelingen.

Zudem ist es mir als Aachener, der von klein auf gewohnt ist über die Grenzen zu leben, ein besonderes Anliegen die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn in den Niederlanden und Belgien zu intensivieren.“

Frage: Du kommst aus Aachen. Welche politischen Fragestellungen stehen hier aktuell besonders im Vordergrund?

„Das wohl wichtigste Thema in der StädteRegion Aachen ist der Widerstand gegen die Pannenreaktoren im belgischen Tihange. Seit Jahren demonstrieren wir im Dreiländereck gegen die maroden Atommeiler.

Gemeinsam mit den belgischen und niederländischen Grünen haben wir es inzwischen geschafft die Menschen in der Region für die Gefahren zu sensibilisieren. Privathäuser, Geschäfte, Autos, Laternenmasten… Man kann in der Region kaum einen Schritt machen ohne auf unsere Plakate oder Aufkleber gegen Tihange zu stoßen.

Außerdem haben wir es geschafft den Protest auch über die Grenzen der Euregio hinaus ins Land zu tragen. Aber trotz der breiten Unterstützung haben wir unser Ziel noch lange nicht erreicht.“

Frage: Du hast dich entschieden Landespolitik zu machen. Warum? 

„Ich möchte Politik vor Ort gestalten. Das ist auch der Grund, wieso ich seit 2009 im Aachener Stadtrat aktiv bin. Aber die Möglichkeiten der Gestaltung sind auf kommunaler Ebene beschränkt. Nicht nur die schwierige Finanzlage setzt den kommunalpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten Grenzen. Auf Landesebene kann ich auch Dinge anpacken, die mir als Kommunalpolitiker unter den Nägeln brennen, aber für die mir im Stadtrat die Kompetenzen fehlen.

Anders als im Bundestag kann ich im Landtag dabei aber weiter für die Menschen vor Ort da sein. Ich möchte dieses Land mitgestalten, in dem ich aufgewachsen bin und in dem ich zu Hause bin.“