Karin Schmitt-Promny

Wir unterstützen Karin bei ihrer Kandidatur für die Landesliste zur kommenden Landtagswahl: 

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Steckbrief: Karin Schmitt-Promny

Geburtstag: 21.09.1953
Wohnort: Aachen
Beruf: Fachreferentin für Tageseinrichtungen für Kinder / Prokuristin
Politische Mandate: Landtagsabgeordnete, Stellvertr. Vorsitzende Landschaftsversammlung Rheinland, Mitglied des Städteregionstages Aachen

 

 


Karin persönlich:
  Ich bin sehr gern mit meiner Familie zusammen (was nicht einfach ist mit erwachsenen Kindern, deren Lebensmittelpunkt weit weg liegt) und mit meinen Freundinnen und Freunden. Ich mag unsere Wanderungen und Reisen, besonders unseren jährlichen Fahrradurlaub. Ich steh auf Kultur, auf Kino, Konzerte und Theater. Mit meinem Mann tanze ich seit vielen Jahren und immer noch mit viel Spaß.


Unsere Fragen an Karin

Frage: Du bist seit 1998 bei den Grünen. Was hat dich motiviert grüne Politik zu machen?

„Politisch interessiert bin ich seit meiner Schulzeit. Aktiv geworden bin ich während meiner Studienzeit in der Frauenbewegung. Nach der Geburt meiner Kinder stand konkrete Projektarbeit beim Aufbau unserer eigenen Elterninitiative im Vordergrund. Über das mehrjährige Engagement als landesweite Sprecherin der Elterninitiativen im Paritätischen fand ich zu den Grünen. Die Positionen der Grünen  trafen meine Vorstellungen  und Perspektiven für eine Politik für Kinder, Jugendliche und Familien.  Ich war der Auffassung, dass wir eine aktive Politik für diese Gruppen brauchen und wollte meinen Beitrag dazu auch in der Partei leisten, wollte mittun.“

Frage: Wo liegt heute dein politischer Schwerpunkt und warum?

„Der politische Schwerpunkt ist geblieben, ich will die Bedingungen für das Leben von Kindern und Jugendlichen verbessern und allen Kindern gleiche Chancen bieten, in Kita und Schule, in Ausbildung und Studium. Ich freue mich, dass ich im Landtag im Ausschuss für Schule und Weiterbildung daran mitarbeiten kann.

Viel ist durch unsere politische Arbeit schon erreicht, aber immer noch kommt es auf unseren Einsatz für die Rechte der Kinder und Jugendlichen an. Wir wollen die schnelle Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien und von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. Wir unterstützen die Kommunen, diese Aufgabe zu schaffen. Wir stehen vor der Generationenaufgabe Inklusion. Jedes Kind, ob mit oder ohne Behinderung, hat das Recht auf Bildung und Teilhabe. Wir erleben eine erschreckend hohe Zahl von Kindern, die in Deutschland in Armut leben. Wir wollen dem entgegen wirken über eine Kindergrundsicherung. Diese Aufgaben zu bewältigen, ist unsere Verpflichtung. Dafür setze ich mich ein, jetzt und in Zukunft.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kommunalpolitik. Kommunen stehen unter einem hohen finanziellen Druck, müssen oftmals Leistungen für ihre Bürgerinnen und Bürger einschränken. Wir wollen starke und attraktive Kommunen. Dazu müssen sie finanziell entlastet werden – insbesondere  vom Bund. Aber auch Eigeninitiative ebnet neue Wege zur öffentliche Daseinsvorsorge: Ich setze mich dafür ein, dass Kommunen in einer Region besser miteinander kooperieren. Das bietet Städten und Gemeinden die Chance, den vielen Herausforderungen begegnen zu können, Aufgaben untereinander zu verteilen und damit kommunale Leistungen zu sichern.“

Frage: Du kommst aus Aachen. Welche politischen Fragestellungen stehen hier aktuell besonders im Vordergrund? 

„Der Kampf gegen die Schrott-Reaktoren in Tihange und Doel ist das politische Thema in unserer Region. Die wöchentlichen Meldungen über Störfälle in den AKWs schüren die Angst vor einer atomaren Katastrophe.

Wir Grüne setzen uns mit Initiativen, mit dem Anti-AKW-Bündnis und inzwischen auch mit den anderen Parteien für das endgültige Abschalten ein. Auf Plakate, Handzettel und Aufkleber unserer Kampagne „Stop Tihange“ trifft man überall in Stadt und Umland, in den Schaufenstern der Geschäfte ebenso wie in privaten Fenstern. 5.000 Anti-Tihange -Schirme haben wir in 3 Wochen unter die Leute gebracht. Vorläufiger Höhepunkt: unsere Protestaktion am Aachener Europlatz am 29.06.16, an der sich ca. 4.000 Menschen aus Aachen und der Region beteiligten.

Den Klagen der Städteregion Aachen gegen Tihange haben sich mehr und mehr Kommunen sowie die Länder NRW und Rheinland-Pfalz angeschlossen – auch Dank der Arbeit unserer Grünen, die das Thema in ihre Räte getragen haben.

Aber: der Kampf ist noch lange nicht gewonnen! Wir brauchen hierzu einen langen Atem und weiterhin ein aktives Engagement.“